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Luftwaffenhelfer

Arthur Brauss (Performer), Fred Bräutigam (Performer), Klaus Dieter Grap (Performer), Christioph Eichhorn (Performer), Christian Hanft (Performer), Claus Hubalek, Marco Kröger (Performer), Alexander Radszun (Performer), Rene Schell (Performer), Gerhard Theisen (Performer), Till Topf (Performer), Volker Vogeler
Der Film erzählt vom Schicksal einer Berliner Schulklasse, die im Februar 1943 in der 154. Schweren Flakbatterie am Rande der vom Bombenkrieg bedrohten Reichshauptstadt Stellung bezieht. Es sind fast noch Kinder, die ihre neue Situation zunächst als Abenteur empfinden, als die ersehnte Loslösung vom Elternhaus, als Leben in der Clique. Die Schule verfolgt die Jungen noch bis in die Flakstellung: dreimal wöchentlich Unterricht, Tacitus unter Kanonen. An die neuen Verhältnisse in den Flakstellungen können die Jungen sich nicht gewöhnen. Ausgebildet werden sie von Unteroffizieren, die den Oberschülern sozial und intellektuell unterlegen sind, und das wird von den jungen Flakhelfern ausgenutzt. Russische Kriegsgefangene arbeiten mit ihnen, neben ihnen. Es sind junge Leute wie sie, die von der Hochschule weg in den Krieg gezogen sind. Sie fühlen sich nicht nur durch ihre Jugend miteinander verbunden, sondern auch in der Hektik des täglichen Exerzierens und durch die Gefahr der Lufangriffe. Erzählt wird von vier Freunden: Ignaz ist Sohn eines katholischen Flakgenerals. Kalles Vater war sozialdemokratischer Landrat und schlägt sich nun als Wirtschaftsprüfer durch. Kurt ist der Sohn eines Chirurgen, eines fanatischen Nationalsozialisten. Und schließlich Paulchen, der zu seinem großen Kummer als "Halbjude" nicht Luftwaffenhelfer werden darf. Der Nachtangriff im November 1943 zerstört das Leben all dieser jungen Menschen, deren Ideale mißbraucht wurden

DVD Video, German, 1995
Windrose Film- und Fernsehproduktion, für Zweites Deutsches Fernsehen, Hamburg, 1995